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Kunié Sugiura: Photopainting

Kunié Sugiura: Photopainting

26 Apr. 2025 — 14 Sep. 2025 im SFMOMA · San Francisco
Diese Ausstellung ist die erste US-Retrospektive des Werks von Kunié Sugiura, einer Künstlerin, deren grenzüberschreitendes Engagement mit dem fotografischen Medium sich über mehr als sechzig Jahre erstreckt. Sugiura wurde 1942 in Nagoya, Japan, geboren und kam 1963 in die Vereinigten Staaten, um an der School of the Art Institute of Chicago zu studieren, wo sie sich auf Fotografie spezialisierte. Nach ihrem Abschluss zog sie nach New York, wo sie seitdem lebt.

Sugiaras Praxis verfolgt einen hybriden Ansatz, der verschiedene Medien verbindet und ihre bikulturelle Identität ausdrückt. Das Ausbalancieren von Dualismen—japanisch/amerikanisch, organisch/künstlich, und Malerei/Fotografie—prägt ihr Werk. Sugiura hat erklärt, dass ihre Kreuzbestäubung der Fotografie mit Malerei und Skulptur teilweise aus ihrem Wunsch herrührt, dass Fotografie als Kunstform ernst genommen wird.

Die Ausstellung zeichnet den Bogen von Sugiaras langer Karriere nach, beginnend mit Arbeiten aus ihrem Studium aus ihrer Serie Cko, die ihr Gefühl der Isolation als ausländische Studentin in Chicago widerspiegeln. Drucke, die nach ihrem Umzug nach New York 1967 entstanden, zeigen ihre Verwendung von Leinwand als Träger und ihren neuen Prozess des Arbeitens im großen Maßstab. Ihre Photopaintings aus den 1970er Jahren nehmen multidimensionale, skulpturale Qualitäten an und verbinden bemalte und fotografische Paneele mit Holzelementen. Photogramme—Bilder, die ohne Kamera auf lichtempfindlichem Material entstanden—die sie 1980 zum ersten Mal schuf, erfassen eine breite Palette von Motiven, darunter Blumen und Porträts anderer Künstler. Sugiaras Kompositionen aus Röntgennegativ-Fragmenten aus den 1990er und 2000er Jahren kombinieren unzusammenhängende Teile aus verschiedenen Quellen, die ausgeschnitten und zusammengeklebt wurden, um einzigartige Konfigurationen zu schaffen.

Throughout ihrer Karriere hat Sugiura bewusst Kunstwerke geschaffen, die mit Konventionen und Traditionen sowohl der Malerei als auch der Fotografie brechen. Trotz dieser inhärenten Aufsässigkeit überlagern solche Gesten nicht Sugiaras Vision, dynamische und originelle Hybridformen zu schaffen, bei denen das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile.