Rose B. Simpson: Behold
Das Werk ist tief ortsspezifisch: Die elterliche Figur blickt uber die urbanisierte Landschaft, die bis heute von der kolonialen Gewalt des kalifornischen Missionssystems und der Vertreibung indigener Volker gezeichnet ist. Behold ist ein Gegen-Monument — eine Weigerung zu vergessen. Es beansprucht Raum und Zeit zuruck und behauptet indigene Prasenz in einer Stadt, die auf der Ausloschung der Ureinwohner errichtet wurde. "Es gab indigene Menschen hier. Sie waren menschlich miteinander, und ihre Geschichten wurden plattgewalzt", sagt Simpson. "Es gibt noch immer Menschen hier, die lernen, Zartlichkeit wieder zu schatzen, sich selbst genug zu bezeugen, um die Hand nach einem anderen auszustrecken. Wir konnen dieses Narrativ durch Staunen, Zeugnis und ein solides Fundament in der sanften Warme unserer Menschlichkeit verandern."
Die Skulptur ladt Besucher — die das Werk noch von den Yerba Buena Gardens aus sehen konnen — dazu ein, uber Land als Gedachtnis nachzudenken und sich mit der Widerstandskraft und dem Futurismus indigener Gemeinschaften in San Francisco und der Bay Area auseinanderzusetzen.
Über den Künstler
Rose B. Simpson ist eine Tewa aus Khaʼpʼoe Ówîngeh und arbeitet als Mixed-Media-Kunstlerin und Bildhauerin in den Bereichen Keramik, Metall, Mode, Malerei, Musik, Performance und Installation. Sie ist die Tochter der renommierten Santa-Clara-Pueblo-Kunstlerin Roxanne Swentzell und lebt in Santa…
Über den Künstler →Über den Ort
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