Gruppenausstellung
Endet bald
Roman Khimei und Yarema Malashchuk. Pedagogies of War
3 März 2026 — 21 Juni 2026 im Museo Thyssen-Bornemisza
· Madrid
In einer Zeit, in der Krieg allgegenwartig ist und zunehmend durch Bildschirme, Algorithmen und Ferntechnologien vermittelt wird, die Handlung von ihren Folgen trennen, prasentieren das Museum und TBA21 Pedagogies of War der ukrainischen Kunstler Roman Khimei und Yarema Malashchuk. Kuratiert von Chus Martinez, untersucht die Ausstellung, wie Gewalt Wahrnehmung, Verhalten und kollektives Leben umformt, noch bevor sie vollstandig benannt oder verstanden werden kann.
Verankert in TBA21s langfristigem Engagement fur Frieden als offentliche und politische Bedingung, nahert sich die Ausstellung dem Krieg nicht als isoliertem Ereignis, das es darzustellen gilt, sondern als Betriebssystem, das die Realitat strukturiert, Korper diszipliniert, Aufmerksamkeit neu kalibriert und das Gewebe des Alltags nahezu unmerklich durchdringt.
Mit audiovisuellem Material zeigen die beiden Kunstler — jungste Empfanger des Kuratorischen Preises bei OFFSCREEN Paris — wie tagliche Rhythmen und demokratische Strukturen unter Gewalt und materiellem Druck zerbrechen. Pedagogies of War erinnert uns daran, dass die Okologien des Konflikts — politisch, emotional und territorial — Identitat mit derselben Kraft pragen wie Geographie.
Die Ausstellung vereint vier bedeutende audiovisuelle Arbeiten: den Auftrag Open World (2025); You Shouldn't Have to See This (2024), ein fruheres Werk der Kunstler; The Wanderer (2022), Teil der TBA21 Collection; sowie einen neuen, eigens fur das Museo Nacional Thyssen-Bornemisza konzipierten Auftrag, We Didn't Start This War (2026).
Roman Khimei und Yarema Malashchuk arbeiten seit 2016 als Filmemacher und bildende Kunstler und erkunden die Schnittstellen zwischen Dokumentarfilm und Fiktion, um Ukraines jungere Geschichte und Gegenwart zu thematisieren. Ihre Praxis untersucht fortbestehende post-imperiale Machtstrukturen und deren Auswirkungen auf eine neue Generation ukrainischer Burger, die zwischen historischem Trauma und einer ungewissen Zukunft gefangen sind. Durch Mehrkanalvideoinstallationen und filmische Erzahlungen erfassen sie die fragmentierte Natur der Realitat, in der kollektives Gedachtnis und personliche Erfahrung sich verflechten.
Khimei und Malashchuk erhielten den Hauptpreis des PinchukArtCentre Prize (2020) und den VISIO Young Talent Acquisition Prize (2021). Ihr jungster Kurzfilm Additional Scenes gewann die hochsten Auszeichnungen beim Tallinn Black Nights IFF 2024 und den Ukrainian Film Critics Award. Das Duo nahm am Future Generation Art Prize 2021 und der 14. Baltischen Triennale teil.
Verankert in TBA21s langfristigem Engagement fur Frieden als offentliche und politische Bedingung, nahert sich die Ausstellung dem Krieg nicht als isoliertem Ereignis, das es darzustellen gilt, sondern als Betriebssystem, das die Realitat strukturiert, Korper diszipliniert, Aufmerksamkeit neu kalibriert und das Gewebe des Alltags nahezu unmerklich durchdringt.
Mit audiovisuellem Material zeigen die beiden Kunstler — jungste Empfanger des Kuratorischen Preises bei OFFSCREEN Paris — wie tagliche Rhythmen und demokratische Strukturen unter Gewalt und materiellem Druck zerbrechen. Pedagogies of War erinnert uns daran, dass die Okologien des Konflikts — politisch, emotional und territorial — Identitat mit derselben Kraft pragen wie Geographie.
Die Ausstellung vereint vier bedeutende audiovisuelle Arbeiten: den Auftrag Open World (2025); You Shouldn't Have to See This (2024), ein fruheres Werk der Kunstler; The Wanderer (2022), Teil der TBA21 Collection; sowie einen neuen, eigens fur das Museo Nacional Thyssen-Bornemisza konzipierten Auftrag, We Didn't Start This War (2026).
Roman Khimei und Yarema Malashchuk arbeiten seit 2016 als Filmemacher und bildende Kunstler und erkunden die Schnittstellen zwischen Dokumentarfilm und Fiktion, um Ukraines jungere Geschichte und Gegenwart zu thematisieren. Ihre Praxis untersucht fortbestehende post-imperiale Machtstrukturen und deren Auswirkungen auf eine neue Generation ukrainischer Burger, die zwischen historischem Trauma und einer ungewissen Zukunft gefangen sind. Durch Mehrkanalvideoinstallationen und filmische Erzahlungen erfassen sie die fragmentierte Natur der Realitat, in der kollektives Gedachtnis und personliche Erfahrung sich verflechten.
Khimei und Malashchuk erhielten den Hauptpreis des PinchukArtCentre Prize (2020) und den VISIO Young Talent Acquisition Prize (2021). Ihr jungster Kurzfilm Additional Scenes gewann die hochsten Auszeichnungen beim Tallinn Black Nights IFF 2024 und den Ukrainian Film Critics Award. Das Duo nahm am Future Generation Art Prize 2021 und der 14. Baltischen Triennale teil.
Über den Künstler
Über den Ort
Museo Thyssen-Bornemisza
· Madrid
Das Museo Thyssen-Bornemisza, oder einfach das Thyssen, ist ein Kunstmuseum in Madrid, Spanien, das sich in der Nähe des Prado-Museums an einer der Hauptstraßen der Stadt befindet. Es ist als Teil des "Goldenen Dreiecks der Kunst" bekannt, zu dem auch die Nationalgalerien Prado und Reina Sofía…