Einzelausstellung
Endet bald
Gaza, wo das Leben fortbesteht
18 Mai 2026 — 15 Juni 2026 im Museo Thyssen-Bornemisza
· Madrid
Das Museo Nacional Thyssen-Bornemisza und das Hilfswerk der Vereinten Nationen fur Palastina-Fluchtlinge (UNRWA) prasentieren Gaza, wo das Leben fortbesteht, eine Ausstellung eines Fotografen aus Gaza, der zum UNRWA-Team im Gazastreifen gehort. Aus Sicherheitsgrunden hat der Kunstler entschieden, anonym zu bleiben — eine Tatsache, die sowohl auf den Kontext, in dem diese Bilder entstanden sind, als auch auf den Wert dieses visuellen Zeugnisses aufmerksam macht.
Die Ausstellung vereint zehn zeitgenossische Portrats palastinensischer Manner, Frauen und Kinder, die die israelische Offensive uberlebt haben. Jedem Portrat sind Aufnahmen personlicher Gegenstande beigefugt, die eine untrennbare Komposition aus Mensch und Objekt schaffen und verdeutlichen, wie Alltagsgegenstande in einem Kontext der Verwustung eine aussergewohnliche Bedeutung erlangen.
Zu diesen Gegenstanden gehoren Mu'ayyads Ball, der auf Spielorte und die Sehnsucht nach einem normalen Leben inmitten der Zerstorung verweist; Malaks Schuhe, die wiederholte Zwangsvertreibungen bezeugen; sowie die Plane, unter der Mahmoud Schutz suchte — ein Symbol extremer Prekaritat und zugleich der Fahigkeit, sich mit dem Verlust des Elternhauses zu arrangieren.
Nach mehr als zweieinhalb Jahren israelischer Offensive leben 2,1 Millionen Palastinenser in einer schweren humanitaren Krise, die von Ressourcenknappheit und anhaltender Gewalt gepragt ist. Das UNRWA spielt in diesem Kontext als wichtigste humanitare Organisation in Gaza eine entscheidende Rolle und gewahrleistet grundlegende Dienste wie Gesundheitsversorgung, Bildung und Unterstutzung fur Hunderttausende von Menschen. Seine Arbeit wird massgeblich von lokalem Personal getragen, das grosstenteils aus palastinensischen Fluchtlingen besteht, die selbst intern vertrieben sind.
Mit dieser Ausstellung prasentiert das UNRWA einen Blick auf den Alltag in Gaza durch die Gesichter seiner Bewohner — Menschen, die angesichts extremer Bedingungen eine enorme Widerstandskraft bewiesen haben und dabei nach einem wurdevollen Gegenwart und einem Horizont der Moglichkeiten streben.
Die Ausstellung ist Teil des Programms Cultura Viva por Palestina y UNRWA, einer Initiative von UNRWA Spanien zur Unterstutzung Palastinas durch Kultur. Vom 18. bis 23. Mai umfasst das Programm kulturelle Veranstaltungen in Madrid aus den Bereichen Musik, Film, Poesie und Bildende Kunst. Alle Informationen sind unter culturavivaxpalestina.es verfugbar.
Die Ausstellung vereint zehn zeitgenossische Portrats palastinensischer Manner, Frauen und Kinder, die die israelische Offensive uberlebt haben. Jedem Portrat sind Aufnahmen personlicher Gegenstande beigefugt, die eine untrennbare Komposition aus Mensch und Objekt schaffen und verdeutlichen, wie Alltagsgegenstande in einem Kontext der Verwustung eine aussergewohnliche Bedeutung erlangen.
Zu diesen Gegenstanden gehoren Mu'ayyads Ball, der auf Spielorte und die Sehnsucht nach einem normalen Leben inmitten der Zerstorung verweist; Malaks Schuhe, die wiederholte Zwangsvertreibungen bezeugen; sowie die Plane, unter der Mahmoud Schutz suchte — ein Symbol extremer Prekaritat und zugleich der Fahigkeit, sich mit dem Verlust des Elternhauses zu arrangieren.
Nach mehr als zweieinhalb Jahren israelischer Offensive leben 2,1 Millionen Palastinenser in einer schweren humanitaren Krise, die von Ressourcenknappheit und anhaltender Gewalt gepragt ist. Das UNRWA spielt in diesem Kontext als wichtigste humanitare Organisation in Gaza eine entscheidende Rolle und gewahrleistet grundlegende Dienste wie Gesundheitsversorgung, Bildung und Unterstutzung fur Hunderttausende von Menschen. Seine Arbeit wird massgeblich von lokalem Personal getragen, das grosstenteils aus palastinensischen Fluchtlingen besteht, die selbst intern vertrieben sind.
Mit dieser Ausstellung prasentiert das UNRWA einen Blick auf den Alltag in Gaza durch die Gesichter seiner Bewohner — Menschen, die angesichts extremer Bedingungen eine enorme Widerstandskraft bewiesen haben und dabei nach einem wurdevollen Gegenwart und einem Horizont der Moglichkeiten streben.
Die Ausstellung ist Teil des Programms Cultura Viva por Palestina y UNRWA, einer Initiative von UNRWA Spanien zur Unterstutzung Palastinas durch Kultur. Vom 18. bis 23. Mai umfasst das Programm kulturelle Veranstaltungen in Madrid aus den Bereichen Musik, Film, Poesie und Bildende Kunst. Alle Informationen sind unter culturavivaxpalestina.es verfugbar.
Über den Ort
Museo Thyssen-Bornemisza
· Madrid
Das Museo Thyssen-Bornemisza, oder einfach das Thyssen, ist ein Kunstmuseum in Madrid, Spanien, das sich in der Nähe des Prado-Museums an einer der Hauptstraßen der Stadt befindet. Es ist als Teil des "Goldenen Dreiecks der Kunst" bekannt, zu dem auch die Nationalgalerien Prado und Reina Sofía…