Ideas of Africa: Portraiture and Political Imagination
Getragen vom internationalen Geist der Zeit versammelt die Ausstellung eindrucksvolle Aufnahmen von Fotografen, die in Stadten Zentral- und Westafrikas arbeiteten. Sie schufen Bilder von Alltagsmenschen, lebhaften Musikszenen und kraftvollen Ausdrucksformen der Jugendkultur, die die aufkommenden politischen Realitaten widerspiegelten.
Fotografien von Jean Depara, Seydou Keita, Malick Sidibe und Sanle Sory zeigen Bewohnerinnen und Bewohner von Bamako, Bobo-Dioulasso und Kinshasa zu einer Zeit, als der Wind des dekolonialen Wandels uber den afrikanischen Kontinent fegte und die US-amerikanische Burgerrechtsbewegung erstarkte.
Die Ausstellung richtet den Blick auch auf James Barnor und Kwame Brathwaite, Fotografen in Europa und Nordamerika, die dazu beitrugen, Afrika als politische Idee zu formen. Zeitgenossische Werke von Kunstlern wie Samuel Fosso, Silvia Rosi und Njideka Akunyili Crosby belegen die anhaltende Relevanz dieser Themen.
Ideas of Africa: Portraiture and Political Imagination feiert das kreative Potenzial des fotografischen Portraits und seine politische Strahlkraft weltweit.
Über den Künstler
Lemvo Jean Abou Bakar Depara, allgemein als Depara bekannt (1928–1997), war ein aus Angola stammender Fotograf, der in der Demokratischen Republik Kongo tätig war.
Über den Künstler →Seydou Keïta war ein malischer Fotograf, bekannt für seine Porträts von Personen und Familien, die er in seinem Porträtfotografiestudio in Bamako, der Hauptstadt Malis, in den 1950er Jahren aufnahm. Seine Fotografien werden weithin nicht nur als Dokument der malischen Gesellschaft, sondern auch als…
Über den Künstler →Über den Ort
Das Museum of Modern Art (MoMA) ist ein Kunstmuseum in Midtown Manhattan, New York City, in der 53. Straße zwischen der Fifth und der Sixth Avenue. Die Sammlung des MoMA umfasst die Zeit vom späten 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart und enthält über 200 000 Werke der Architektur und des Designs…