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Saodat Ismailova

Saodat Ismailova ist eine usbekische Filmregisseurin und Künstlerin, deren Arbeit sich auf die Geschichte der Frauen in Zentralasien konzentriert. Nach ihrem Abschluss in Filmmaking am Staatlichen Filmkunstinstitut Taschkent studierte sie an Fabrica, einem Forschungs- und Kommunikationszentrum in Italien. Seitdem teilt sie ihre Zeit zwischen Taschkent, Usbekistan und Paris, Frankreich auf. Sie erlangte erste internationale Anerkennung mit der Veröffentlichung von Zukhra, einer Videoinstallation, die die Geschichte Usbekistans durch einen schlafenden Charakter erzählt und einen Preis des EYE Filmmuseum in Amsterdam gewann. 2014 präsentierte sie ihren ersten Spielfilm, 40 Days of Silence, auf der Berlinale, wo er für den besten Debütfilm nominiert wurde. Anschließend drehte sie mehrere Kurzfilme am Norwegischen Büro für zeitgenössische Kunst und bei Le Fresnoy, einem französischen Studio für zeitgenössische Künste.
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